Lesebücher der Sozialen Demokratie

Frieden, Sicherheit und Soziale Demokratie

„Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“

Willy Brandt (zitiert nach Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 1982: 20)

Wohl kaum ein Zitat bringt die Bedeutung von Frieden besser und treffender auf den Punkt. Frieden ist die Vorbedingung einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft. Grundwerte und Grundrechte können nur in einer Gesellschaft zum Tragen kommen, die nicht von Krieg, Terror und der Angst um das Überleben gegeißelt wird.

Aber wie kann Frieden erreicht werden? Wie kann Frieden gesichert werden? Kann auch Unfrieden nötig sein, um Frieden zu stiften? Diese Fragen gehören zu den großen, grundlegenden Fragen der Politik. Es sind Fragen, die auch unter Vertreter_innen der Sozialen Demokratie oft heftig umstritten waren und sind. Sie stehen im „Lesebuch 8, Frieden, Sicherheit und Soziale Demokratie“ im Mittelpunkt.

Theorien und Begriffe, historische Wegmarken und aktuelle Diskussionen, der Blick auf nationale und internationaler Akteur_innen, aber auch in die Programme der Parteien, Friedensstrategien und der Vorschlag für einen Kompass; auch unser Lesebuch kann die großen Fragen in diesem Politikfeld nicht beantworten. Aber es will jeder und jedem einen Hilfe sein, die eigene Antwort zu finden.

Das Buch ist von der Überzeugung getragen, dass eine grundwerteorientierte Politik keineswegs weltfremd ist. Sie ist auf längere Sicht der realistischere Weg zu einer friedlichen Welt.