Öffentliche Dienstleistungen statt Betreuungsgeld

Die Politik diskutiert in den letzten Jahren verstärkt über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die weitere Integration von Frauen in die Erwerbstätigkeit. Dabei stehen rein monetäre Leistungen wie dem aktuell diskutierten Betreuungsgeld für daheim erziehende Eltern, Forderungen nach einem Ausbau des KiTa-Wesens und der stärkeren Förderung Früher Bildung gegenüber. Letztere Forderung bevorzugt somit einen Ausbau in soziale Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen und lässt nach dem Vorbild der erfolgreichen skandinavischen Wohlfahrtsstaaten arbeitsmarkt-, bildungs- und gleichstellungspolitische Fortschritte erhoffen (Sozialstaat und Soziale Demokratie, Lesebuch für Soziale Demokratie 3, Kapitel 7.5).

Weitere Informationen, insbesondere aus Gender-Perspektive, zum Für und Wider Betreuungsgeld finden Sie außerdem in der FES-Publikation der Reihe WISO direkt „Taschengeld für Mutter oder Krippenplatz fürs Kind? Eine Genderanalyse zum Betreuungsgeld“ (2007) von Barbara Stiegler und Katharina Oerder.

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