Die ungewisse Zukunft der EU

Die Entwicklung der EU beschäftigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in vielfältiger Weise. Anhand von Veranstaltungen und Publikationen versucht die Stiftung Einfluss zu nehmen auf die zukünftige Ausgestaltung Europas. Hierbei bilden insbesondere Wege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise, aber auch Konzeptionen eines Sozialen Europas sowie die demokratische Ausgestaltung der Europäischen Union den Kern der Debatten, die sich nicht zuletzt auch im Lesebuch Europa und Soziale Demokratie wiederfinden lassen.

Der grundsätzlichen Zukunft Europas widmete sich unlängst eine FES-Veranstaltung mit dem Sozialphilosophen Jürgen Habermas und dem emeritierten Direktor des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, Fritz Scharpfs, sowie unter anderem einem Mitglied des Lehrkörpers der Akademie für Soziale Demokratie, dem Ökonom Hendrik Enderlein. Deutlich wurde, dass bei aller notwendigen auch kurzfristigen Kriseninterventionen die demokratische Qualität der EU besonderes Augenmerk verdient und Souveränitäts- sowie Legitimationsfragen in eine grundsätzliche Debatte um die zukünftige Ausrichtung Europas und dessen Institutionen münden müssen.

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